Steuerämter betreiben über 300'000 Schweizer

Jeder 20. wird in der Schweiz wegen Steuerschulden betrieben. Experten machen sich für Steuerabzug vom Lohn stark.

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In der Schweiz werden mehr als 334'000 Steuerpflichtige wegen offener Steuerschulden betrieben. Dies zeigt eine Umfrage des «SonntagsBlicks» bei allen 26 Kantonen.

Steuerschulden sind in der Schweiz die häufigste Schuldenart. Im Schnitt folgt auf mehr als jede 20. Steuerrechnung ein Betreibungsverfahren durch die öffentliche Hand. In Wahrheit liegt die Zahl dem Bericht zufolge aber noch höher.

Experten machen sich für Lohn-Abzug stark

Denn einige grosse Kantone wie Zürich, Aargau, Wallis, Solothurn und Thurgau hätten nur Zahlen liefern können bezüglich Betreibungen, die zur Einforderung der Bundessteuern eingeleitet wurden. Über das Inkasso der Gemeinde- und Kantonssteuern besässen sie keine Informationen, diese würden von den Gemeinden eingezogen.

Schuldenexperte Christoph Mattes von der Fachhochschule Nordwestschweiz und Sébastien Mercier, Geschäftsleiter der Schuldenberatung Schweiz, machten sich der Zeitung gegenüber zur Lösung des Problems für einen direkten Abzug der Steuern von der Lohnzahlung stark.

Umfrage

Sollten die Steuern in der Schweiz direkt vom Lohn abgezogen werden?





(red)

Erstellt: 13.10.2019, 07:46 Uhr

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