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Kantone verlieren 1,3 Milliarden Franken wegen AHV-Steuer-Deal

Die Steuerreform schlägt auf die Budgets 2020 durch. Der Gewerkschaftsbund kritisiert, dass als Folge zu wenig in Bildung und Pflege investiert werde.

In Basel sinken die Steuern infolge der Staf auf breiter Front: Das Rheinufer mit dem emporragenden Roche-Tower. Foto: Christian Beutler (Keystone)
In Basel sinken die Steuern infolge der Staf auf breiter Front: Das Rheinufer mit dem emporragenden Roche-Tower. Foto: Christian Beutler (Keystone)

2020 ist aus Sicht der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ein besonderes Jahr: Zum ersten Mal werden die Auswirkungen der grossen Steuer- und AHV-Reform (Staf) direkt zu spüren sein. Die hochkomplexe Vorlage, die das Stimmvolk am 19. Mai guthiess, beschert der AHV Mehreinnahmen, zugleich krempelt sie das fiskalpolitische Arsenal der Kantone grundlegend um. Bedeutsame Steueroptimierungsvehikel, die ins Visier der internationalen Gemeinschaft geraten sind, werden abgeschafft; dafür sinken verschiedenenorts die Gewinnsteuersätze – begleitet von zahlreichen flankierendenMassnahmen und «sozialen Kompensationen». Die konkreten Folgen dieses Grossumbaus für die Staatshaushalte waren lange Zeit allenfalls in Konturen absehbar.

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