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Störfeuer aus den Bergen

Die Gebirgskantone bringen mit einem Papier zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative Bundesrätin Leuthard in Bedrängnis. Sie wollen die Initiative erst 2014 umsetzen – und sie soll nur für Neubauten gelten. Das geht aus einem Redaktion Tamedia vorliegenden Schreiben hervor.

Der Urner Regierungsrat Markus Züst, Präsident der Regierungskonferenz der Gebirgskantone, legte am 9. Mai Lösungsvorschläge zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative auf den Tisch.
Der Urner Regierungsrat Markus Züst, Präsident der Regierungskonferenz der Gebirgskantone, legte am 9. Mai Lösungsvorschläge zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative auf den Tisch.
Keystone
Sie eckte mit ihrer Empfehlung an, Baugesuche aus dem Jahre 2012 zu sistieren: Bundesrätin Doris Leuthard.
Sie eckte mit ihrer Empfehlung an, Baugesuche aus dem Jahre 2012 zu sistieren: Bundesrätin Doris Leuthard.
Keystone
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Morgen wollen Bundesrat und Parteien bei den traditionellen Von-Wattenwyl-Gesprächen die Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative besprechen. Kurz vor diesem Treffen hat nun der Urner Regierungsrat Markus Züst, als Präsident der Regierungskonferenz der Gebirgskantone, den Parteien ein Lösungspapier geschickt, das die Diskussionen beleben könnte. Die Vorschläge der Gebirgskantone zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative sind teils brisant und könnten die Bemühungen der von Uvek-Chefin Doris Leuthard eingesetzten Arbeitsgruppe torpedieren.

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