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Stoffels Wolkenkratzer könnte ein Fall für den Bundesrat werden

Der geplante Hotelturm in Vals dürfte auch die ­Raumplanung beschäftigen. Die Zustimmung der Bündner Regierung und des Valser Volks braucht er aber sicher.

380 Meter: Eine der Visualisierungen des Hotelturms in Vals – wie der Turm schliesslich aussehen wird, ist noch unbekannt.
380 Meter: Eine der Visualisierungen des Hotelturms in Vals – wie der Turm schliesslich aussehen wird, ist noch unbekannt.

Er soll das höchste Haus Europas werden: ein Hotelturm, der sich 380 Meter in die Höhe schraubt, ausgestattet mit 100 Luxussuiten zu schwindelerregend hohen Preisen, ein visueller Exot in einem Dorf, das stolz auf seine jahrhundertealte Bautradition ist.

Noch ist all dies erst eine Idee. Eine Idee freilich, die hohe Wellen geworfen hat, seit sie am letzten Sonntag publik geworden ist. Je nach Geschmack gilt sie als innovativ oder hirnrissig. Sicher aber ist sie politisch, rührt sie doch an die Frage, welche Art von Bauten sich ge­lungen in eine Berglandschaft einfügen.

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