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Strafverfahren gegen «Hassprediger von Biel» eröffnet

Ermittler haben die Predigt von Abu Ramadan übersetzt. Nun hat der Staatsanwalt eine Untersuchung eingeleitet – wegen Verdacht auf Rassendiskriminierung.

Im Fall Ramadan richtig gehandelt: Der Nidauer Sozialdienst habe alles unternommen um dem Hassprediger Sozialhilfe zu verwehren.
Im Fall Ramadan richtig gehandelt: Der Nidauer Sozialdienst habe alles unternommen um dem Hassprediger Sozialhilfe zu verwehren.
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Abu Ramadan hat hier gepredigt: Der Eingang zur Ar'Rahman-Moschee in Biel. (23. August 2017)
Abu Ramadan hat hier gepredigt: Der Eingang zur Ar'Rahman-Moschee in Biel. (23. August 2017)
Peter Klaunzer, Keystone
Ein Schriftzug in der Ar'Rahman-Moschee in Biel. (23. August 2017)
Ein Schriftzug in der Ar'Rahman-Moschee in Biel. (23. August 2017)
Peter Klaunzer, Keystone
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Die Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland hat ein Strafverfahren gegen den Prediger Abu Ramadan eröffnet. Er soll in der Bieler Ar'Rahman-Moschee Hasspredigten gehalten haben.

Die Untersuchung wurde am 20. März wegen des Verdachts auf Rassendiskriminierung eingeleitet. Christof Scheurer, Informationsbeauftragter der Berner Generalstaatsanwaltschaft, bestätigte am Sonntag gegenüber der SDA einen Bericht der «NZZ am Sonntag».

Flüchtlings-Status verloren

Der Verfahrenseröffnung war eine Vorermittlung gegen Abu Ramadan vorausgegangen. In deren Rahmen wurde die Predigt des Vorbeters übersetzt, wie Scheurer gegenüber der Zeitung ausführte. Jetzt müsse die Verfahrensleitung abklären, wie die fraglichen Äusserungen im Kontext des Islams zu interpretieren und zu verstehen seien.

Der Fall Abu Ramadan hatte im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt. Dies nachdem der «Tages-Anzeiger» und der «Bund» Berichte veröffentlicht hatten, nach welchen der Mann Hasspredigten gehalten haben soll.

Der Libyer, der während Jahren von der Sozialhilfe gelebt hatte, hat seinen Flüchtlings- und seinen Asylstatus verloren. Er lebt heute dank einer C-Bewilligung in der Schweiz.

SDA/oli

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