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Strahlenmessung ist AKW-Betreibern zu teuer

Eine Klage verzögert ein modernes Messsystem, das der Bundesrat als Lehre aus dem Unglück von Fukushima einführen will.

Rekurs führt zu Verzug: Reaktor des AKW Mühleberg bei einer Revision 2012. Foto: Reuters
Rekurs führt zu Verzug: Reaktor des AKW Mühleberg bei einer Revision 2012. Foto: Reuters

Der Fund von radioaktivem Cäsium aus dem AKW Mühleberg im Bielersee warf vergangenen Sommer hohe Wellen. Zwar lag die Strahlung weit unter den Grenzwerten. Das anfängliche Rätsel­raten der Behörden über die Ursache der erhöhten Werte legte aber offen, dass gravierende Schwachstellen bei der Überwachung der Radioaktivität im Wasser bestehen. Dass die Messsysteme ungenügend sind, räumte der Bundesrat in der Antwort auf Vorstösse der Grünen offen ein. Die Regierung habe aber bereits am 15. Mai 2013 den Aufbau eines neuen automatischen Messnetzes sowohl für die Überwachung der Luft als neu auch des Wassers beschlossen. Der Beschluss war eine der Lehren aus Fukushima. Dort ist radioaktiv verseuchtes Wasser bis heute ein grosses, ungelöstes Problem.

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