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Neue Subventionen begünstigen grosse Bauernhöfe

Es geht um Millionen: Die neue Agrarpolitik ist für grosse Betriebe finanziell attraktiv. Das ärgert die Kleinbauern. Sie wollen die Direktzahlungen umschichten.

Bislang haben die Betriebe bis zur 40. Hektare Land den vollen Beitrag pro Hektare erhalten, neu bis zur 60: Bauernhöfe in der Nähe von Appenzell. Foto: Martin Rütschi (Keystone)
Bislang haben die Betriebe bis zur 40. Hektare Land den vollen Beitrag pro Hektare erhalten, neu bis zur 60: Bauernhöfe in der Nähe von Appenzell. Foto: Martin Rütschi (Keystone)

Es herrscht dicke Luft innerhalb der Bauernschaft. Provoziert hat das Zerwürfnis die neue Agrarpolitik (AP 14-17, hier die offizielle Website), mit welcher der Bund drei Ziele anstrebt: mehr Marktwirtschaft, mehr Tierwohl, mehr Landschaftspflege. Kern­element der Reform ist das neue Direktzahlungssystem. 47'600 Landwirtschaftsbetriebe erhalten zwar weiterhin total 2,8 Milliarden Franken pro Jahr. Geändert hat sich indes die Verteilung der Gelder: Die pauschalen Tierbeiträge sind gestrichen. Im Gegenzug erhalten die Bauern mehr Geld für die Pflege der Landschaft, andere ökologische Leistungen oder wenn sie das Tierwohl über das gesetzliche Minimum hinaus fördern. Diese Stossrichtung ist politisch breit abgestützt.

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