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«Studierten Hausfrauen eine Rechnung zu schicken, ist falsch»

Bleiben Akademiker freiwillig zu Hause, müssen sie dem Staat die Studienkosten zurückzahlen, fordert ein Ökonomieprofessor. Bildungspolitiker halten nichts von dem «Penalty-System».

50'000 Hausfrauen in der Schweiz haben studiert: Eine Mutter geht mit ihren Kindern die Treppe hinunter.
50'000 Hausfrauen in der Schweiz haben studiert: Eine Mutter geht mit ihren Kindern die Treppe hinunter.
Keystone
50'000 Hausfrauen in der Schweiz haben studiert: Eine Mutter füttert ihr Baby.
50'000 Hausfrauen in der Schweiz haben studiert: Eine Mutter füttert ihr Baby.
Keystone
Falscher Ansatz, sagt auch CVP-Frau Kathy Riklin.
Falscher Ansatz, sagt auch CVP-Frau Kathy Riklin.
Keystone
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Die Schweiz braucht dringend Fachkräfte. Die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative verstärkt das Problem. Wenn die Schweiz die Zuwanderung für Ausländer einschränkt, dürfte sich der Mangel an Arbeitskräften verschärfen. Dann richtet sich der Blick auf die Schweizer Bevölkerung.

Die Zahl der Menschen, die hierzulande einer Arbeit nachgehen, ist hoch – die Erwerbsquote liegt bei 82 Prozent. Problematisch hingegen sind die tiefen Pensen: Meistens erfüllt von Frauen zwischen 25 und 40 Jahren mit Kindern. 50'000 Hausfrauen in der Schweiz haben studiert – und stecken ihre Ausbildung quasi in den Kochtopf. Laut der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Sake) hat sich die Zahl in den letzten zehn Jahren verdoppelt.

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