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Stürmer im Abstimmungskampf

ZSC-Spieler Morris Trachsler tritt als einziger Sportler offen gegen die Durchsetzungsinitiative an. Dies, obwohl die Chefs seines Clubs gewichtige SVP-Exponenten sind.

Engagierter Eishockeyprofi: Morris Trachsler sagt, die Durchsetzungsinitiative greife elementare Dinge an. Foto: Urs Jaudas
Engagierter Eishockeyprofi: Morris Trachsler sagt, die Durchsetzungsinitiative greife elementare Dinge an. Foto: Urs Jaudas

Wenn Sportler über politische Fragen sprechen sollen, werden sie kleinlaut. «Privatsache», heisst es dann meist. Ein verbaler Misstritt ist schnell begangen, ein Fan oder ein Sponsor schnell ver­ärgert. Da bewegt man sich thematisch lieber auf dem sicheren Terrain von ­Toren, Punkten und Trophäen.

Umso beachtenswerter ist das Engagement von Morris Trachsler. Der Eishockeyspieler der ZSC Lions tritt offen gegen die Durchsetzungsinitiative an. Als einziger Sportler befindet er sich unter den Erstunterzeichnenden des «Dringenden Aufrufs», eines Nein-Komitees, dem sich rund 200 Prominente angeschlossen haben.

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