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Schweizer Politiker: Stunde der Fantasten

Der Brexit stürzt Europa in seine grösste Krise. Wer darin über neue Chancen für die Schweiz jubelt, denkt nicht mehr rational.

Vor allem bei der SVP (hier die Nationalräte Rime, Rösti, Brunner und Amstutz, v.l.) wird der Brexit sehr positiv aufgenommen.
Vor allem bei der SVP (hier die Nationalräte Rime, Rösti, Brunner und Amstutz, v.l.) wird der Brexit sehr positiv aufgenommen.
Keystone

Schock und Bestürzung bei den einen, Jubel bei den anderen: Einiges erinnert in der Schweiz derzeit an die Stunden und Tage nach dem 9. Februar 2014, nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative. Doch beim britischen Austritt aus der EU geht es um viel mehr. In ganz Europa hatten viele auf dieses Resultat gehofft, in der Schweiz vielleicht noch mehr als anderswo. Darunter waren solche, die berechtigte Kritik an der EU äusserten. Darunter waren aber auch solche, die etwas anderes antreibt: eine Sehnsucht nach dem Untergang eines Friedensprojekts. Sie feiern alles, was der EU schadet.

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