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SVP nennt Kandidaten, Ägypten wählt, Murray erhält Strafe: So wird die Woche

In Ägypten beginnen am Montag die Parlamentswahlen. Dem Land steht ein 15-wöchiger Abstimmungsmarathon bevor. Über insgesamt 498 Mitglieder des Abgeordnetenhauses dürfen rund 40 Millionen Wahlberechtigte abstimmen, zehn weitere Parlamentarier benennt die Armee. Allein dieser erste Urnengang in mehreren Schritten dauert knapp sieben Wochen. Erstmals in der Geschichte des Landes treten überdies die jahrzehntelang verbotenen Muslimbrüder als politische Partei zu einer Wahl an. Da sie derzeit die am besten organisierte Vereinigung sind und seit Mubaraks Sturz kontinuierlich mit dem Militär über die künftige Richtung des Landes verhandeln, werden ihr gute Siegeschancen eingeräumt. Schon Wochen vor den Wahlen ist es in Ägypten zu Unruhen mit Dutzenden Toten und Tausenden Verletzten gekommen.Informieren Sie sich dazu auch in unserem umfangreichen Dossier Ägyptischer Herbst.
Vom 28. November bis 9. Dezember findet im südafrikanischen Durban die 17. UNO-Weltklimakonferenz statt (im Bild eine Kunstinstallation am Tagungsort zum Thema Wasser). Vertreter aus 194 Staaten und die EU wollen dort nach Auswegen aus den festgefahrenen Klimaverhandlungen suchen. Mit einem umfassenden, rechtlich verbindlichen Abkommen rechnet allerdings niemand mehr. Erwartet wird vielmehr, dass vor allem die Beschlüsse aus dem vergangenen Jahr zum Klimafonds oder zum Waldschutz präzisiert werden. Offiziell wird immer noch um ein Nachfolgeabkommen für das sogenannte Kyoto-Protokoll gerungen, das einzige völkerrechtlich verbindliche Klimaschutzabkommen. Mehr als 170 Unterzeichnerstaaten verständigten sich 1997 im japanischen Kyoto darauf, den weltweiten Kohlendioxid-Ausstoss bis 2012 um rund fünf Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. 37 Industriestaaten haben sich mit dem Abkommen dazu verpflichtet, dieses Ziel zu erreichen. Ende 2012 läuft die erste Verpflichtungsperiode des Protokolls aus. Lesen Sie dazu auch: «Abwarten und dann Aufräumen ist keine Lösung».
Die sich bessernde Stimmung in den US-Unternehmen dürfte sich auf dem Arbeitsmarkt niederschlagen. Für den Arbeitsmarktbericht November, der am Freitag publiziert wird, rechnen die Experten mit einem Beschäftigungsaufbau in Höhe von 140'000 Personen. Insbesondere die zuletzt wieder geringere Anzahl an Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe ist ein Indiz hierfür. Von einer guten Entwicklung am Arbeitsmarkt kann derzeit jedoch nicht die Rede sein, weil der Rückgang der Arbeitslosenquote nur schleppend vorangeht.Mehr zum Thema: Arbeitslosigkeit in den USA sinkt.
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