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SVP zwischen Nebelpetarden und Hilflosigkeit

Hat die SVP noch keine valablen Kandidaten für die Bundesratswahlen? Oder blufft die Partei? Für Politologe Balsiger bleibt der SVP nur ein aussichtsreicher Kandidat.

Undurchsichtige Strategie: SVP-Spitze mit Christoph Blocher und Präsident Toni Brunner.
Undurchsichtige Strategie: SVP-Spitze mit Christoph Blocher und Präsident Toni Brunner.
Keystone

Während bei der SP seit Wochen klar ist, wer ins Rennen steigt, lässt die SVP ihren kantonalen Sektionen bis zum 29. November Zeit, Kandidaten vorzuschlagen. Danach wird die Bundeshausfraktion entscheiden. SVP-Nationalrat Hans Fehr verteidigt diese Strategie. Seine Partei stehe unter keinem Druck. «Wir werden Ende Monat valable Kandidaten präsentieren. Auch Leute aus den Kantonen stehen im Vordergrund.» Bereits früher habe es immer wieder Personen gegeben, die das Parlament kaum gekannt und doch gewählt habe. «Solche Kandidaten können sich, wie Otto Stich zeigte, im Bundesrat entwickeln.»

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