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SVP-Kollegen überzeugt: Blocher kurz vor Comeback

Parteikollegen von Christoph Blocher fordern seine Rückkehr in den Nationalrat. Er selber hat zwei Bedingungen.

Laut seinen Parteikollegen bald wieder Parlamentarier: Christoph Blocher (M.), hier mit SVP-Parteipräsident Toni Brunner (l.) und Franktions-Chef Caspar Baader.
Laut seinen Parteikollegen bald wieder Parlamentarier: Christoph Blocher (M.), hier mit SVP-Parteipräsident Toni Brunner (l.) und Franktions-Chef Caspar Baader.
Keystone

In der Sendung «10vor10» vom Mittwoch haben Parteikollegen von Christoph Blocher die Rückkehr des inzwischen 70-jährigen Strategen der SVP in den Nationalrat gefordert. Vom Schweizer Fernsehen darauf angesprochen sind die Nationalräte This Jenny, Max Müri und Oskar Freysinger von einer Wiederwahl von Christoph Blocher überzeugt. Dies werde bei der nächsten Nationalratswahl im Herbst 2011 der Fall sein.

Gemäss Oskar Freysinger sei Blocher an allen wichtigen Diskussionen der SVP beteiligt und sehr oft in Bern anzutreffen. «Er kommt sowieso an jede Fraktionssitzung und definiert unsere Strategien.» Eine Rückkehr nach Bern sei daher naheliegend und würde die Arbeit von Christoph Blocher und seinen Parteikollegen erleichtern.

«Gar nie gegangen»

Müri meint: «Es ist, als wäre Christoph Blocher gar nie gegangen. Da kann er gerade so gut wieder als Nationalrat mitreden.» Jenny sagt: «Ich bin überzeugt, dass Christoph Blocher zurückkommt. Er wird mit einem sehr hohen Stimmenanteil wiedergewählt.»

Blochers Einfluss auf die SVP zeigte sich zuletzt beispielsweise bei der Änderung der Haltung der Partei in Bezug auf den UBS-Staatsvertrag und auf die Abzockerinitiative. This Jenny ist der Ansicht, dass der Einfluss des Herrlibergers ohne einen Sitz im Nationalrat unweigerlich sinken würde. «Das verträgt ein Christoph Blocher nicht.»

Bundesrat Blocher wirds nicht mehr geben

Auf seine Rückkehr angesprochen, erklärt Blocher, dass er die Entscheidung darüber von zwei Faktoren abhängig mache. Zum einen sei es für ihn wichtig zu merken, dass seine Rückkehr notwendig sei, zum anderen müsse seine Gesundheit mitspielen und er genügend Kraft dafür haben. Sei nur eine der beiden Bedingungen nicht erfüllt, käme eine Rückkehr für ihn nicht in Frage.

Ein Comeback als Bundesrat lehnt er kategorisch ab: Diese Entscheidung sei für ihn von den Mitgliedern des Nationalrats endgültig gefällt worden. «Wenn sie mich nicht wollen, dann wollen sie mich nicht.»

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