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SVP-Politiker liebäugelt mit Verschwörungstheorien

Anian Liebrand, der neue Präsident der Jungen SVP Schweiz, will sich nicht von Freunden distanzieren, die antijüdische Propaganda betreiben.

Hat auffällige Freunde: Anian Liebrand (Foto: Pius Amrein, Neue Luzerner Zeitung).
Hat auffällige Freunde: Anian Liebrand (Foto: Pius Amrein, Neue Luzerner Zeitung).

Mit der Wahl zum Parteipräsidenten der Jungen SVP Schweiz hat der 24-jährige Luzerner Anian Liebrand eine steile Politkarriere hingelegt. Doch nun holt ihn die Vergangenheit ein. Denn der forsche Jungpolitiker, der am rechten SVP-Rand politisiert, vertritt teilweise ein eigenartiges Weltbild und umgibt sich mit auffälligen Freunden. Manche von ihnen gehören zur umstrittenen Szene der Verschwörungstheoretiker, die behaupten, die Mächtigen der Welt – vor allem Politiker, Konzernbosse und jüdische Grossbanker – würden eine geheime diktatorische Weltregierung anstreben. Einer dieser Geheimbünde seien die Bilderberger, die sich jährlich inkognito zu Tagungen treffen.

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