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Tabakkonsum bricht in der Schweiz massiv ein

Das landesweite Rauchverbot in öffentlichen Räumen wirkt. In der Schweiz wird deutlich weniger geraucht. Die Tabakimporte schrumpfen.

Aussterbende Spezies: Ein junger Raucher zündet sich in einem Fumoir eine Zigartette an.
Aussterbende Spezies: Ein junger Raucher zündet sich in einem Fumoir eine Zigartette an.

Seit der Einführung des landesweiten Rauchverbots in öffentlichen Räumen auf den 1. Mai dieses Jahres gingen die Tabakumsätze im Detailhandel monatlich um bis 9 Prozent zurück. Eine parallele Entwicklung beobachtet die eidgenössische Zollverwaltung bei den Importen, wie der wissenschaftliche Mitarbeiter Matthias Pfammatter auf Anfrage von «Radio 1» bestätigt.

Von Mai bis August 2010 seien die Importe von Tabakwaren um 12,8 Prozent zurückgegangen. Auch Vertreter der Tabakindustrie bestätigten die Entwicklung auf Anfrage von «Radio 1».

Schutz vor Passivrauchen

In der Schweiz gilt seit 1. Mai 2010 das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen. Alle geschlossenen Räume müssen rauchfrei sein, wenn sie öffentlich zugänglich sind oder mehreren Personen als Arbeitsplatz dienen. Erlaubt bleibt das Rauchen in abgetrennten Raucherräumen, im Freien und in privaten Haushalten.

Öffentliche Verkehrsmittel sind bereits seit dem 11. Dezember 2005 rauchfrei. Die Kantone dürfen strengere Vorschriften erlassen. In 15 Kantonen ist der Nichtraucherschutz strenger geregelt

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