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«Tanz dich frei»: Polizei publiziert Bilder

Auf der Website der Kantonspolizei Bern sind nun Fotos von Personen aufgeschaltet, die dringend verdächtigt sind, rund um den Anlass «Tanz dich frei» Straftaten begangen zu haben.

Werden mithilfe des Internets gesucht: Randalierer von Bern.
Werden mithilfe des Internets gesucht: Randalierer von Bern.
Kapo Bern

Zu Fahndungszwecken hat die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland in der vergangenen Woche die Veröffentlichung von Bildmaterial verfügt, welches bislang unbekannte, mutmassliche Täter zeigt, die sich rund um den Anlass «Tanz dich frei» strafbar gemacht haben. Seit heute sind die Bilder wie angekündigt unter www.police.be.ch/tanzdichfrei publiziert. Die Fotos können laut Kantonspolizei Bern ab sofort bis auf Widerruf eingesehen werden.

Die Kantonspolizei Bern nimmt Hinweise zur Identität der dringend Tatverdächtigen entgegen. Personen, die Angaben machen können, werden gebeten, das elektronische Meldeformular zu benutzen oder sich zwischen 8 und 17 Uhr via Hotline 0800 634 634 zu melden.

Auch weiterhin kann bei der Kantonspolizei Bern Bild- und Videomaterial eingereicht werden, das Rückschlüsse auf die Identität von Personen zulässt, die rund um «Tanz dich frei» strafbare Handlungen begangen haben. Entsprechende Aufnahmen können auf der Internetplattform der Kantonspolizei Bern hochgeladen werden.

Bisher grösste Öffentlichkeitsfahndung

Personen, die sich rund um den Anlass strafbar gemacht haben, hatten die Möglichkeit, sich selbst bei der Kantonspolizei Bern zu melden und damit die Aufschaltung der sie betreffenden Fahndungsfotos zu verhindern. Die Polizei hat insgesamt 93 Bilder auf ihrer Website veröffentlicht. Verschiedene mutmassliche Täter werden jedoch teilweise mehrmals gezeigt. Laut Kantonspolizei Bern handelt es sich um die grösste je im Kanton Bern durchgeführte Öffentlichkeitsfahndung.

Polizei und Justiz fahnden nach Personen, die sich des Landfriedensbruchs, der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, der Sachbeschädigung, des Diebstahls oder Hausfriedensbruchs, der Körperverletzung und der Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz schuldig gemacht haben sollen.

(pd)

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