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«Tapfere Christine»: Doppelleben einer Schweizer Pfarrerin

Eine Berner Theologin verwaltete die führende deutschsprachige muslimfeindliche Website Politically Incorrect. Und sie schrieb fleissig Blogeinträge.

Eine Veranstaltung mit dem Segen der Berner Pfarrerin: Plakatwand am Anti-Islamisierungskongress in Köln 2009. Foto: Laif
Eine Veranstaltung mit dem Segen der Berner Pfarrerin: Plakatwand am Anti-Islamisierungskongress in Köln 2009. Foto: Laif

Von «Talibanfurzern» und «Arschhochbetern» ist die Rede. Vom «musulmanischen Mob» und von den linken «Kulturbereicherern», die Europa bedrohen. Auf Politically Incorrect (PI), dem populärsten Sammelbecken deutschsprachiger Islamkritiker und -feinde, geht es – gelinde gesagt – unzimperlich zu und her. Paranoia und Hasstiraden, gepaart mit Pseudowissenschaftlichem und vermeintlichen Enthüllungen generieren Klicks. Die Website rühmt sich, täglich 60'000 Besucher zu haben. Noch mehr waren es nach dem Massenmord in Norwegen Ende Juni. PI machte Negativschlagzeilen, weil die Worte dort jenen des Attentäters Anders Behring Breivik stark ähnelten. «Was er schreibt, sind grossenteils Dinge, die auch in diesem Forum stehen könnten», stellte ein anonymer PI-Autor fest.

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