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Tausendernote unter Geldwäschereiverdacht

Der Finanzkritiker Gian Trepp versucht zu erklären, warum die 1000-Franken-Scheine fast zwei Drittel des Bargelds in der Schweiz ausmachen. Seine spektakuläre These ist mit Vorsicht zu geniessen.

Die Frage ist umstritten, ob sie vor allem von Kriminellen benutzt wird: Die 1000-Franken-Banknote.
Die Frage ist umstritten, ob sie vor allem von Kriminellen benutzt wird: Die 1000-Franken-Banknote.
Keystone

Im EU-Raum flackert die Diskussion immer wieder auf: Wer benutzt eigentlich 500-Euro-Banknoten? Kriminelle und Geldwäscher, meinten mehrere Abgeordnete des Europäischen Parlaments bei einer Debatte vor sieben Jahren. Zu einem ähnlichen Schluss kam 2010 eine Studie der italienischen Notenbank Banca d'Italia: Banknoten im Wert von 500 Euro erleichtern nicht nur die Geldwäsche der Mafia, sondern auch das Geschäft von Steuerhinterziehern, Drogenhändlern und Terroristen. Nicht umsonst wird der 500-Euro-Schein in manchen EU-Ländern auch «Bin Laden» genannt.

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