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Tessiner plötzlich skeptisch gegenüber der zweiten Röhre

Der neue Strassentunnel am Gotthard verliert an Zustimmung. Im Lager der Alpeninitiative jubelt man vor allem über das Resultat aus der Südschweiz.

Der Vorsprung des Ja-Lagers schmilzt: Südportal des Gotthard-Strassentunnels. Foto: Gaetan Bally (Keystone)
Der Vorsprung des Ja-Lagers schmilzt: Südportal des Gotthard-Strassentunnels. Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Noch liegt Verkehrsministerin Doris Leuthard (CVP) vorne. Gemäss der GFS-Abstimmungsumfrage würden aktuell 56 Prozent der Stimmenden ein Ja zur zweiten Autobahnröhre am Gotthard einlegen. 39 Prozent sind dagegen, der Rest ist unentschlossen.

Doch der Trend läuft zugunsten der Gegner. Gegenüber der letzten Umfrage nahm die Ablehnung um 10 Prozentpunkte zu, die Zustimmung sank um 8. Diese negative Entwicklung sei «bei ­einer Behördenvorlage eher die Ausnahme», schreiben die GFS-Politologen. Anders als Volksinitiativen büssen Geschäfte von Bundesrat und Parlament beim Stimmvolk im Lauf der Zeit meist kaum an Vertrauen ein.

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