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Thurgau will Frühfranzösisch möglichst bald abschaffen

Das Volks-Ja zum Frühfranzösisch in Nidwalden lässt den Kanton Thurgau unbeeindruckt. Er treibt den Entscheid seines Parlaments voran: die Streichung des Französischunterrichts auf Primarstufe.

Der Nutzen von Fremdsprachunterricht in der Primarschule ist umstritten: Wandtafel mit französischen Vokabeln. Foto: Keystone
Der Nutzen von Fremdsprachunterricht in der Primarschule ist umstritten: Wandtafel mit französischen Vokabeln. Foto: Keystone

Das kommt selten vor im Parlament: Eine Abstimmung in einem kleinen Kanton ist das Gesprächsthema im Bundeshaus. Die Nidwaldner, die sich am Sonntag klar für zwei Fremdsprachen in der Primarschule ausgesprochen hatten, schafften es gestern gar ins Protokoll des Nationalrats. «Als Westschweizer freue ich mich, dass sich die Nidwaldner um den nationalen Zusammenhalt sorgen», so begann Nationalratspräsident Stéphane Rossini (SP) die zweite Sessionswoche. «Vielen Dank an Nidwalden!», sagte auch der Genfer SP-Nationalrat Manuel Tornare ins Mikrofon, bevor er über den Aussenpolitischen Bericht sprach.

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