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Tierschützer kritisieren lasche Kontrollen beim Pferdefleisch

Die Zertifikate für die Pferdefleischproduktion in Übersee seien ungenügend, sagen Tierschutzorganisationen.

Von Felix Maise
Werden laut Tierschützern schlecht gehalten: Pferde der argentinischen Firma Lamar. Foto: PD
Werden laut Tierschützern schlecht gehalten: Pferde der argentinischen Firma Lamar. Foto: PD

Dreimal hat der Tierschutzbund Zürich (TSB) auf schlimme Missstände bei der Produktion von Pferdefleisch in Nord- und Südamerika hingewiesen. Nach den Enthüllungen über die Zustände in Schlachthöfen in Argentinien, Mexiko und Kanada, über die der «Tages-An­zeiger» und die Fernsehsendung «Kassensturz» vor einem Jahr erstmals berichtet hatten, waren Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten entsetzt. Die Bilder von gequälten, sich selbst überlassenen Pferden auf ihrem letzten Weg zur Schlachtbank liessen auch die Schweizer Detaillisten nicht kalt: Pferdesteaks und Mostbröckli aus Übersee wurden fast überall aus den Regalen genommen. Und die Importeure versprachen Kontrollen und eine bessere, tierschutzkonforme Pferdefleischproduktion.

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