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Turm-Planer besitzt fast zwei Milliarden Franken

Die Zweifel an der Bonität von Remo Stoffel scheinen unbegründet: Lukrative Geschäfte aus der Vergangenheit zahlen sich heute für den Immobilienunternehmer aus.

Der Immobilien-Investor plant im Bündner Bergdorf eine Hotelanlage, deren Kern ein 381 Meter hoher Turm ist.
Der Immobilien-Investor plant im Bündner Bergdorf eine Hotelanlage, deren Kern ein 381 Meter hoher Turm ist.
7132AG/Str, Keystone
Ein Foto eines Modells des Architekturbüros zum so genannten Projekt 7132.
Ein Foto eines Modells des Architekturbüros zum so genannten Projekt 7132.
7132AG/Str, Keystone
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Der Churer Remo Stoffel, der im Bündner Bergdorf Vals das höchste Gebäude Europas bauen will, hat sein Vermögen offengelegt: Es beläuft sich auf 1,7 Milliarden Franken.

Der 39-jährige ehemalige Banklehrling hat sein ganzes Geld in die Firma Priora gesteckt. Das Unternehmen gehöre ihm. Es gebe keine weitere Investoren, berichtete die Tageszeitung «Südostschweiz» am Montag.

Stoffels Sprecher Peter Hartmeier sagte auf Anfrage, die Zahlen, welche Stoffel der «Südostschweiz» und vorher schon der «Aargauer Zeitung» genannt habe, seien korrekt wiedergegeben.

Immobilienfirma der Swissair gekauft

Ein gutes Geschäft machte Stoffel, als er 2005 mit zwei Partnern die Immobilienfirma Avireal aus der Konkursmasse der Swissair kaufte. 2011, nach einem wüsten Rechtsstreit, brachte der Bündner seine Anteile in das Bau- und Immobilienunternehmen Priora ein.

Stoffels Bonität ist ein Thema, seit er Ende März letzten Jahres den Plan bekanntgab, in seinem Heimatdorf Vals 300 Millionen Franken zu investieren und einen 381 Meter hohen Turm zu bauen (Redaktion Tamedia berichtete). Der Turm, «Femme de Vals» genannt, wäre das höchste Gebäude Europas, das höchste Hotelgebäude der Welt sowie das schlankste Gebäude weltweit.

Um das Turm-Projekt zu realisieren, ist in der Gemeinde Vals eine Änderung des Zonenplanes nötig. Entschieden darüber wird letztlich in einer Urnenabstimmung, deren Datum noch nicht feststeht.

SDA/kat

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