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Uber fährt Stimmbürger gratis zur Urne

Bis zu einem Preis von 10 Franken können sich Zürcher und Basler ins Stimmlokal chauffieren lassen. Uber wolle «einen Beitrag zum demokratischen Prozess in der Schweiz leisten».

In Genf bereits verboten, weitere Kantone und der Bund sollen folgen: der Taxidienst Uber stösst in der Schweiz auf Widerstand. (Archivbild)
In Genf bereits verboten, weitere Kantone und der Bund sollen folgen: der Taxidienst Uber stösst in der Schweiz auf Widerstand. (Archivbild)
Salvatore Di Nolfi, Keystone

Am Montag werden Taxifahrer in Bern gegen den privaten Fahrdienstvermittler Uber protestieren. Ihrer Meinung nach, mache die US-Firma mit Dumpingpreisen ihr Geschäft kaputt. Da dürfte die Ankündigung von Uber, am Abstimmungswochenende Stimmbürger gratis zu den Urnen zu fahren, die Stimmung weiter aufheizen.

Wie Uber in einer Mitteilung auf seiner Webseite schreibt, wolle man einen «nachhaltigen Beitrag auch für zukünftige Abstimmungen zum demokratischen Prozess in der Schweiz leisten.» Wer sich innerhalb seines Wohnorts zum Stimmlokal fahren lässt, kann dies bis zu einem Preis von 10 Franken auf Kosten von Uber tun. Die Aktion läuft in Zürich und Basel.

Das amerikanische Unternehmen aus dem Silicon Valley operiert weltweit in 350 Städten in 64 Ländern. In Europa weht Uber allerdings ein rauer Wind entgegen. In Frankreich und Deutschland sind Uber-Dienste ganz oder teilweise verboten und auch in der Schweiz darf das Unternehmen nach einem Bundesgerichtsurteil in Genf keine Fahrten anbieten. Die Schweizer Taxiunion und die Unia, die zu der Demonstration am Montag aufrufen, fordern, dass auch andere Kantone und der Bund nachziehen.

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