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Überraschende Wende im Streit um Dreckstrom

Ein Ja zur Atomausstiegsinitiative hätte negative ökologische Folgen, sagen die Gegner. Jetzt bestätigt sich: Einen Einfluss auf die Klimabilanz haben Dreckstromimporte nicht.

Wenn das RWE-Kraftwerk Niederaussem, eines der klimaschädlichsten Kraftwerke Europas, mehr Strom aus Braunkohle produziert, muss das andernorts kompensiert werden.
Wenn das RWE-Kraftwerk Niederaussem, eines der klimaschädlichsten Kraftwerke Europas, mehr Strom aus Braunkohle produziert, muss das andernorts kompensiert werden.
Frank Augstein/AP, Keystone

Es ist eines der zentralen Argumente im Abstimmungskampf: Nach einem Ja zur Atomausstiegsinitiative muss die Schweiz den wegfallenden Atomstrom importieren. Denn bereits nächstes Jahr müssten drei Meiler vom Netz, die Schweiz selber verfügt über zu wenig erneuerbare Energien, um den Wegfall von 15 Prozent der Stromproduktion auszugleichen. Die Initiativgegner warnen, eine solche Politik wäre aus ökologischer Sicht «höchst problematisch». Denn die importierte Energie sei keineswegs erneuerbar, sondern stamme oft aus Quellen wie den CO2-intensiven Kohle- oder Gaskraftwerken.

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