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Ueli Maurer schafft die Patrouille Suisse ab

Die rot bemalten Jets mit Schweizer Kreuz wird es bald nicht mehr geben. Die Pläne des Verteidigungsministers sorgen für Unverständnis bei Politikern und Fans der Kunstflugstaffel.

In den Sonnenuntergang: Glänzender Auftritt der Patrouille Suisse an der Airshow Bex, der grössten Flugshow in der Schweiz. (1. September 2007)
In den Sonnenuntergang: Glänzender Auftritt der Patrouille Suisse an der Airshow Bex, der grössten Flugshow in der Schweiz. (1. September 2007)
Dominic Favre, Keystone
Bleibt die Kunstflugstaffel bald am Boden? Ein Fluglotse manövriert einen Tiger auf dem Militärflugplatz Emmen. (25. März 2003)
Bleibt die Kunstflugstaffel bald am Boden? Ein Fluglotse manövriert einen Tiger auf dem Militärflugplatz Emmen. (25. März 2003)
Urs Flüeler, Keystone
Members of the Swiss army watch the Patrouille Suisse performing during a flight show of the Swiss air force in Axalp, Switzerland, Wednesday, October 13, 2010. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Members of the Swiss army watch the Patrouille Suisse performing during a flight show of the Swiss air force in Axalp, Switzerland, Wednesday, October 13, 2010. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Keystone
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Das Thema an der gestrigen Sitzung der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats war eigentlich der Gripen. In der Diskussion über den neuen Kampfjet für die Schweizer Armee erkundigte sich ein Kommissionsmitglied auch nach der Zukunft der Patrouille Suisse. Die Antwort von Verteidigungsminister Ueli Maurer war klar und ­wurde in der Kommission nicht weiter besprochen. Ab 2016 soll es die Schweizer Kunstflugstaffel nicht mehr geben. So planen offenbar der Verteidigungsminister und der Chef der Armee, Korpskommandant André Blattmann. Zwar sei es denkbar, auch mit dem ­Gripen E, der zwischen 2018 und 2021 in die Schweiz geliefert werden soll, und mit den vorhandenen F/A-18 im Bedarfsfall vor Publikum einzelne Flugvorführungen zu machen, sagte Maurer vor der Kommission.

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