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Ueli Maurer will bei der Informatik sparen

Eine Taskforce untersucht für einen hohen Betrag das Informatiksystem des VBS. Dafür kann danach bei der Informatik gespart werden. Ab 2011 gebe es Einsparungen in doppelter Millionenhöhe, verspricht Ueli Maurer.

Läst von einer Task Force die gesamte Informatik des VBS untersuchen: Bundesrat Ueli Maurer.
Läst von einer Task Force die gesamte Informatik des VBS untersuchen: Bundesrat Ueli Maurer.
Keystone

Das Verteidigungsdepartement gibt für die Taskforce, die das Informatiksystem untersucht, noch mehr Geld aus. 2011 werde es aber bei der Informatik erstmals Einsparungen in doppelter Millionenhöhe geben, sagte Bundesrat Ueli Maurer in einem Interview mit der Zeitung «Sonntag».

Die Taskforce, die im VBS die gesamte Informatik unter die Lupe nimmt, habe die erste Phase ihrer Arbeit abgeschlossen und nehme nun die zweite in Angriff, sagte Bundesrat Ueli Maurer gegenüber dem Blatt. Dafür werde das VBS gegen 3 Millionen Franken ausgeben.

Zusammenarbeit mit privaten Beratungsunternehmen

Zunächst habe die seit 1. November 2009 tätige Taskforce Informatik alles neu organisiert und die EDV-Architektur vereinfacht. Diese Phase sei nun abgeschlossen, sagte Maurer.

In der zweiten Phase gehe es nun darum, das Rechnungswesen so zu gestalten, dass die Projekte geführt werden könnten. Die Zusammenarbeit mit einem privaten Beratungsunternehmen werde dafür drei bis sechs Monate lang fortgesetzt.

Informatik wieder in Schwung

Die Taskforce hat die Aufgabe, die Organisation und Führung der VBS-Informatik zu durchleuchten und Verbesserungen vorzuschlagen. Leiter ihres Steuerungsausschusses ist seit 1. Januar und vorläufig bis Ende Jahr Ex-Swisscom-Chef Jens Alder. Er erhält ein Honorar von 200'000 Franken.

Erwartet wurde vor einem Jahr, dass die Informatik der Armee innerhalb von drei bis fünf Jahren wieder in Schwung gebracht wird.

SDA/ske

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