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«Umfragen haben uns schon oft Fatales vorausgesagt»

Die SVP-Initiative zur Volkswahl des Bundesrats stösst beim Volk und bei den anderen Parteien auf breite Ablehnung. SVP-Präsident Toni Brunner will dennoch dafür kämpfen – und spielt den Ball den Gegnern zu.

«Uns ging es nicht in erster Linie um die SVP»: SVP-Präsident Toni Brunner an der Delegiertenversammlung. (4. Mai 2013)
«Uns ging es nicht in erster Linie um die SVP»: SVP-Präsident Toni Brunner an der Delegiertenversammlung. (4. Mai 2013)
Keystone

Herr Brunner, wäre letztes Wochenende abgestimmt worden, hätte die SVP eine Klatsche erhalten: Bei der ersten SRG-Trendumfrage sprachen sich zwei Drittel der Befragten gegen die Volkswahl des Bundesrats aus. Kann die SVP das Ruder noch herumreissen? Auf jeden Fall, denn der Abstimmungskampf ist erst jetzt richtig lanciert. Die Umfrage fand zu einem Zeitpunkt statt, als noch gar keine Argumente ausgetauscht wurden. Nun wird der Bevölkerung zunehmend bewusst, dass eine Volkswahl des Bundesrats nichts anderes ist als eine Direktwahl der Regierung in den Kantonen – also ein unkomplizierter Vorgang.

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