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«Umma Schweiz» ist heiss umstritten

Muslimische Organisationen wollen ein eigenes Parlament ins Leben rufen, «um mit einer Stimme sprechen zu können». Doch das Projekt stösst in den eigenen Reihen auf Widerstand.

«Mit einer Stimme sprechen»: Ein Muslim macht Fotos einer Protestkundgebung gegen Diskriminierung in Luzern. (26. Juni 2011)
«Mit einer Stimme sprechen»: Ein Muslim macht Fotos einer Protestkundgebung gegen Diskriminierung in Luzern. (26. Juni 2011)
Keystone

Ab 2013 soll eine «Umma Schweiz» die rund 400'000 Musliminnen und Muslime in der Schweiz vertreten. «Umma» ist arabisch und bedeutet die Gemeinschaft aller Muslime. Unter dieser Bezeichnung wollen die Präsidenten der angeblich grössten muslimischen Organisationen ein Parlament ins Leben rufen, «damit die Muslime in der Schweiz mit einer Stimme sprechen können». Das sagt Farhad Afshar, iranischstämmiger Soziologe in Bern, Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (Kios).

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