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Umstrittener Richter im Schleudertrauma-Fall

Der Anwalt des Schleudertrauma-Opfers hält den vorsitzenden Bundesrichter Ulrich Meyer für befangen. Nun zieht er das Urteil an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg weiter.

Im Oktober 1997 und im Dezember 2000 erlitt die heute 48-jährige S. bei zwei Auffahrunfällen Distorsionen der Halswirbelsäule (HWS-Schleudertrauma). Es folgte ein Hin und Her um die Frage, ob S. Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Nein, befand die IV-Stelle Luzern. Doch das Luzerner Verwaltungsgericht hob diese Verfügung auf und verpflichtete die IV, der Versicherten eine Viertelrente auszurichten. Es stützte sich dabei auf das Gutachten eines unabhängigen Neurologen. Dieser hatte S. mannigfaltige muskuläre Verletzungen attestiert.

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