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Burkaverbot stösst auf Unverständnis

Die Initianten der Minarettinitiative wollen Niqab und Burka aus der Öffentlichkeit verbannen. Die Tourismusbranche befürchtet den Verlust zahlungskräftiger Gäste.

Markus Brotschi
In der Schweiz ein sehr seltenes Bild: Verschleierte arabische Touristin auf dem Jungfraujoch. Foto: Marcel Bieri (Keystone)
In der Schweiz ein sehr seltenes Bild: Verschleierte arabische Touristin auf dem Jungfraujoch. Foto: Marcel Bieri (Keystone)

Frauen, die sich mit einer Burka oder einem Niqab in der Öffentlichkeit zeigen, müssen im Tessin ab 1. Januar 2016 eine Busse bezahlen. So soll es nach dem Willen von SVP-Nationalrat Walter Wobmann in der ganzen Schweiz sein. Er lancierte gestern mit seinem Egerkinger Komitee die Volksinitiative für ein «Verhüllungsverbot». Das Komitee rechnet sich gute Chancen aus, nachdem es 2009 das Volk von einem Minarettverbot überzeugt hat. Diesem stimmten 57 Prozent zu. Die Tessiner haben 2013 das Burkaverbot sogar mit 65 Prozent angenommen.

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