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Universität St. Gallen erhöht Studiengebühren

Wegen Sparmassnahmen des Kantons St. Gallen verlangt die HSG deutlich mehr Geld von den Studierenden. Die Erhöhung gilt aber nicht für alle.

Das Studium wird teurer: Hörsaal der HSG.
Das Studium wird teurer: Hörsaal der HSG.
Keystone

Die Universität St. Gallen (HSG) erhöht im Herbst 2014 ihre Studiengebühren. Sie reagiert damit auf ein Sparpaket des Kantons. Von der Gebührenerhöhung ausgenommen sind reguläre Schweizer Bachelor-Studierende und alle Doktoranden.

Stärker zur Kasse gebeten werden die ausländischen Studierenden: Sie müssen auf der Bachelorstufe neu 6252 Franken pro Jahr bezahlen, 2000 Franken mehr als bisher. Auf der Masterstufe wird die Gebühr um 2400 auf 6652 Franken erhöht, wie die HSG am mitteilte.

Unterschiedliche Tarife

Schweizer Bachelor-Studierende zahlen wie bisher 2452 Franken, mit Ausnahme der Langzeitstudierenden, deren Gebühr um 1000 auf 3452 Franken steigt. Das Master-Studium kostet für Schweizerinnen und Schweizer neu 2852 (plus 400) Franken pro Jahr, wobei Langzeitstudierende neu 3852 (plus 1400) Franken zahlen müssen.

Grund für die Erhöhung der Studiengebühren ist eine Kürzung der Kantonsbeiträge um jährlich bis zu sechs Millionen Franken bis 2015. Um dies zu kompensieren, ist die Universität auch zu Einsparungen bei der Lehre und bei der Verwaltung gezwungen, wie es heisst.

Die HSG hatte ihre Studiengebühren bereit auf Februar 2012 erhöht, allerdings nur moderat. Anlass dazu gab ebenfalls ein Sparbeschluss des Kantons.

(SDA)

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