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Universität Zürich in Plagiatsaffäre verwickelt

Der österreichische Politiker Johannes Hahn soll in seiner Doktorarbeit abgeschrieben haben. Die Uni Zürich hat die Dissertation geprüft – jedenfalls Teile davon.

Johannes Hahn: Der heute 53-jährige österreichische EU-Kommissar reichte seine Dissertation 1987 ein.
Johannes Hahn: Der heute 53-jährige österreichische EU-Kommissar reichte seine Dissertation 1987 ein.
Keystone

Bekommt auch Österreich einen Fall Guttenberg? Mehrere Wissenschaftler werfen dem österreichischen EU-Kommissar Johannes Hahn vor, er habe in seiner Doktorarbeit abgeschrieben ohne Quellenangabe. Hahn entgegnet, er habe ein reines Gewissen und in seiner Arbeit «immer wieder auf die Quellen verwiesen». Laut Hahn habe die Universität Zürich in einem Gutachten festgestellt, dass von einem Plagiat keine Rede sein könne. Allerdings wollen weder die Uni Zürich noch die Uni Wien als Auftraggeberin dieses Gutachten öffentlich machen. Die Pressestelle der Uni Zürich bestätigte lediglich dessen Existenz.

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