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«Unsere gemeinsamen Gegner sind die Asylrechtsverschärfer»

Amnesty-Chefin Manon Schick erklärt, warum sie das Referendum gegen die Asylrevision (noch) nicht unterstützt. Und wie eine eigene Initiative ausgesehen hätte.

Bissige Kritik: Amnesty International machte Schlagzeilen mit einer Kampagne, in der prominente Rechtsbürgerliche per Photoshop in dunkelhäutige Flüchtlinge verwandelt wurden. Doch das Asyl-Referendum will Amnesty nicht unterstützen. (Bild: Oktober 2012)
Bissige Kritik: Amnesty International machte Schlagzeilen mit einer Kampagne, in der prominente Rechtsbürgerliche per Photoshop in dunkelhäutige Flüchtlinge verwandelt wurden. Doch das Asyl-Referendum will Amnesty nicht unterstützen. (Bild: Oktober 2012)
AI
Allein auf weiter Flur: Grünen-Co-Präsidentin Regula Rytz hat nur einige kleinere linke und kirchliche Gruppen auf ihrer Seite. Die Hilfswerke unterstützen das Referendum gegen die Asylrevision nicht. (12. September 2012)
Allein auf weiter Flur: Grünen-Co-Präsidentin Regula Rytz hat nur einige kleinere linke und kirchliche Gruppen auf ihrer Seite. Die Hilfswerke unterstützen das Referendum gegen die Asylrevision nicht. (12. September 2012)
Lukas Lehmann, Keystone
Grüne und Linke unter sich: Mit 500 bunten Luftballons wird das Asyl-Referendum lanciert. Doch die SP macht dabei nicht mit. Aus Furcht, der SVP eine neue Plattform zu bieten. (10. Oktober 2012)
Grüne und Linke unter sich: Mit 500 bunten Luftballons wird das Asyl-Referendum lanciert. Doch die SP macht dabei nicht mit. Aus Furcht, der SVP eine neue Plattform zu bieten. (10. Oktober 2012)
Marcel Bieri, Keystone
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Frau Schick, «Journal B» berichtete diese Woche, dass Amnesty International im Sommer nach Unterstützern für ihre laufende Kampagne gegen eine Verschärfung des Asylrechts gesucht habe, mit dem Argument, eine solche Kampagne solle «(idealerweise) verhindern, dass auf politischer Ebene das Referendum ergriffen» werde. Stimmt das?

Amnesty vertrat schon das ganze Jahr offen und transparent die Haltung, dass wir ein solches Referendum für kontraproduktiv halten. Das ist also nichts Neues. Im Juni entschieden wir uns als Alternative dazu für eine eigene, proaktive Kampagne gegen die Verschärfungen und luden die anderen an der Diskussion beteiligten Organisationen und Parteien ein, sich daran zu beteiligen.

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