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Unter Strafandrohung zur Stimmurne

Sechs Franken zahlt, wer in Schaffhausen nicht abstimmt. Doch was, wenn die Stimmpflicht schweizweit gilt? Eine Studie zeigt, ob links oder rechts profitieren würde.

Die ultimative Aufforderung: Eine Kandidatin für die Nationalratswahl macht klar, was sie von der Bevölkerung will.
Die ultimative Aufforderung: Eine Kandidatin für die Nationalratswahl macht klar, was sie von der Bevölkerung will.
Keystone

Verkehr, Sozialwerke, Steuern, Migration oder Gesundheitswesen: Es gibt in der Schweiz keine sachpolitischen Bereiche, über die nicht an der Urne abgestimmt wird. Um diese Möglichkeit werden die hiesigen Stimmbürger im Ausland beneidet. Nur: Viele Schweizer machen davon gar keinen Gebrauch. Seit 1950 liegt die durchschnittliche Stimmbeteiligung bei tiefen 45 Prozent. Schaffhausen ist die Ausnahme: Dort beträgt sie rund 60 Prozent – weil im Kanton eine Stimmpflicht gilt. Immer wieder werden daher vorab von linker Seite Rufe laut, die Stimmpflicht sei auch in der restlichen Schweiz einzuführen.

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