Zum Hauptinhalt springen

Uri sagt Nein, Nein und nochmals Nein zur zweiten Gotthardröhre

Das «starke Signal nach Bern» ist anders ausgefallen, als von den Befürwortern eines weiteren Gotthardtunnels erhofft: Das Urner Volk lehnt die zweite Röhre deutlich ab – bereits zum dritten Mal.

Eine Tunnelröhre ist genug: Dies befanden 57 Prozent der Urnerinnen und Urner.
Eine Tunnelröhre ist genug: Dies befanden 57 Prozent der Urnerinnen und Urner.
Keystone

Die Befürworter einer zweiten Gotthard-röhre für den Strassenverkehr versuchen es immer wieder. Doch das Volk will nicht. Der jüngste Anlauf scheiterte gestern im Kanton Uri. 57 Prozent der Stimmenden lehnten eine Volksinitiative der Jungen SVP ab. Gemäss ihr hätte sich der Kanton mittels einer Standesinitiative in Bern für einen zweiten Tunnel einsetzen sollen. Diese zweite Röhre hätte nach der Sanierung der ersten nur noch einspurig befahren werden sollen – dafür mit Pannenstreifen. In der alten Röhre wäre dann der Verkehr – ebenfalls einspurig – in die andere Richtung gerollt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.