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Uri versucht die zweite Gotthardröhre zu verhindern

Die Urner Regierung fordert vom Nationalrat, auf einen neuen Autotunnel am ­Gotthard zu verzichten. Doch der Kanton ist gespalten.

Von Fabian Renz
Sanierung des Gotthardtunnels: Im Kanton Uri traut man den Beteuerungen des Bundes nicht.
Sanierung des Gotthardtunnels: Im Kanton Uri traut man den Beteuerungen des Bundes nicht.
Keystone

Am Mittwoch entscheidet der Nationalrat, auf welche Weise der alte Gotthard-Strassentunnel saniert werden soll. Falls sich die grosse Kammer dem Ständerat anschliesst, könnten bei Göschenen UR und Airolo TI in einiger Zeit die Bohr­maschinen auffahren. Auch die vorberatende Verkehrskommission des Nationalrats empfiehlt dem Plenum mit 16 zu 9 Stimmen, eine zweite Strassenröhre bauen zu lassen. Diese würde dann während der schwierigen Sanierungsphase (wohl von 2028 bis 2030) den Verkehrsfluss auf der Gotthardachse gewähr­leisten. Für die Zeit danach soll das Gesetz eine künstliche Kapazitätsbremse installieren: Die Tunnels dürften nur noch einspurig befahren werden, damit der Alpenschutz gewährleistet bliebe.

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