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Verbot für Pilatus in Saudiarabien wankt

Der Flugzeugbauer erringt vor Gericht einen Etappensieg. Er muss seine Leute vorläufig nicht abziehen – und gewinnt Zeit.

Fabian Fellmann
Sie dürfen weiterfliegen: Das Bundesverwaltungsgericht hat einer Beschwerde von Pilatus aufschiebende Wirkung gewährt. Foto: EQ Images
Sie dürfen weiterfliegen: Das Bundesverwaltungsgericht hat einer Beschwerde von Pilatus aufschiebende Wirkung gewährt. Foto: EQ Images

Im Rechtsstreit mit dem Bund um lukrative Aufträge in Nahost haben die Pilatus Flugzeugwerke einen Etappensieg errungen. Das Aussendepartement (EDA) hatte die Nidwaldner Flugzeugherstellerin im Juni angewiesen, bis Mitte September ihre Angestellten aus Saudiarabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten abzuziehen. Pilatus-Mitarbeiter helfen dort bei der Wartung militärischer Trainingsflugzeuge des Typs PC-21. Beide Länder sind in den blutigen Krieg im Jemen verwickelt, der gemäss UNO-Angaben schon gegen 200'000 Todesopfer gefordert hat.

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