Verdächtige Exporte in die USA gestoppt

Bei den Schweizer Behörden hat der Verdacht bestanden, dass die Waren für die Entwicklung von Atomwaffen benötigt werden.

Ein atombetriebener Flugzeugträger der USA in Südkorea. (Archivbild)

Ein atombetriebener Flugzeugträger der USA in Südkorea. (Archivbild) Bild: Jeon Heon-Kyun/Keystone

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Die Schweiz hat laut der «NZZ am Sonntag» verdächtige Exporte in die USA gestoppt. Der Bund habe im vergangenen März und November die Ausfuhr von drei Lasermaschinen in die USA gestoppt. Es habe Grund zur Annahme bestanden, dass die Güter für die Entwicklung von Nuklearwaffen verwendet würden, sagte eine Seco-Sprecherin gegenüber der Zeitung.

Zuvor hatte der Bund schon den Export von Maschinenspindeln nach Frankreich untersagt, weil die Spindeln für Trägersysteme von Nuklearwaffen bestimmt gewesen seien. Rechtliche Grundlage für die Entscheide seien das Güterkontrollgesetz und die Güterkontrollverordnung. Weil es sich um aussergewöhnliche Fälle gehandelt habe, habe die Exportkontrollgruppe des Bundes und nicht - wie im Normalfall - das Seco über die Geschäfte befunden. (roy/SDA)

Erstellt: 26.05.2019, 06:39 Uhr

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