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«Verhindern, dass die Schweiz Cannabis-Drehscheibe wird»

Genfer Politiker wollen das Kiffen legalisieren. In der restlichen Schweiz finden Politiker von links bis rechts, dass das keine gute Idee sei. Suchtexperten dagegen zeigen sich interessiert am Vorschlag.

Bis zu zwei Gramm soll eine Einzelperson in Genf täglich konsumieren dürfen: Ein Raucher zündet in Zürich einen Joint an. (Archivbild)
Bis zu zwei Gramm soll eine Einzelperson in Genf täglich konsumieren dürfen: Ein Raucher zündet in Zürich einen Joint an. (Archivbild)
Keystone
«Das widerspricht diametral dem Volkswillen»: FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen ist ein vehementer Gegner des Vorhabens. (Archivbild)
«Das widerspricht diametral dem Volkswillen»: FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen ist ein vehementer Gegner des Vorhabens. (Archivbild)
Keystone
Sogar der berühmteste Kiffer der Schweiz hat Vorbehalte: SP-Nationalrat Cédric Wermuth zündet sich an der SP-Delegiertenversammlung 2008 einen Joint an. (28. Juni 2008)
Sogar der berühmteste Kiffer der Schweiz hat Vorbehalte: SP-Nationalrat Cédric Wermuth zündet sich an der SP-Delegiertenversammlung 2008 einen Joint an. (28. Juni 2008)
Keystone
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Seltene Einigkeit in der Drogenpolitik: In Genf wollen Vertreter von sechs Parteien den Anbau, Handel und Konsum von Cannabis legalisieren. Das überparteiliche Komitee schlägt einen Pilotversuch vor, bei dem sich Konsumenten während dreier Jahre in sogenannten Cannabis Social Clubs organisieren. Ein Mitgliederbeitrag würde den Bezug der Droge garantieren, der pro Person auf täglich zwei Gramm beschränkt wäre. Das Komitee hofft, damit die Kriminalität zu reduzieren – und möchte das Projekt auch auf andere Schweizer Städte ausdehnen. Doch das dürfte schwierig werden: Bundesparlamentarier zeigen sich auf Anfrage von Redaktion Tamedia skeptisch gegenüber dem Vorhaben.

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