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Vertrauliches Papier zu neuem Bankgeheimnis-Vorschlag

Das Finanzdepartement von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf schlägt vor, auf das Bankgeheimnis im Inland zu verzichten. Wichtig: Es soll «freiwillig» sein.

Die Expertengruppe will, dass auf die finanzielle Privatsphäre verzichtet wird: Auszug aus dem Papier des EFD.
Die Expertengruppe will, dass auf die finanzielle Privatsphäre verzichtet wird: Auszug aus dem Papier des EFD.

Das Bankgeheimnis soll «freiwillig» einer automatischen Meldung der zu versteuernden Erträge weichen. Die inländischen Bankkunden würden ein «Wahlrecht» bekommen, ob die Zahlstellensteuer erhoben «oder ob stattdessen die Einkünfte dem Fiskus gemeldet werden».

So steht es in einem vertraulichen Dokument einer Expertengruppe des Bundes, das die «Weltwoche» in ihrer aktuellen Ausgabe publik macht. Anlass für die Idee sind Überlegungen über einen Systemwechsel bei der Verrechnungssteuer.

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