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Letzter Versuch: Berset soll Juncker ins Gebet nehmen

Auch im zweiten Anlauf findet sich im Bundesrat keine Mehrheit für das EU-Rahmenabkommen. Jetzt wappnet sich die Regierung gegen Strafaktionen der EU.

Es ist kurz nach 16 Uhr, als am Kongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) im Berner Kursaal die Stapel mit den roten Karten weggeräumt werden. Bereitgelegt hatte man sie für den angekündigten Auftritt von Bundespräsident Alain Berset (SP). Hätte die Landesregierung entschieden, das Rahmenabkommen mit der EU zu verabschieden und den Schweizer Lohnschutz aufzuweichen, hätten die Gewerkschafter ihrem Genossen einen heissen Empfang bereitet – mit Pfeifkonzert und vielen roten Karten. Doch am Freitag um 16 Uhr wird klar: Übung abgeblasen.

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