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Viele Asylmillionen fliessen nach Zürich

Zwei Organisationen mit Sitz in Zürich teilen sich in der Schweiz einen lukrativen Markt: die Betreuung von Asylsuchenden.

Spärliche Unterkunft: Blick auf das Asylzentrum Juch, betrieben von AOZ, in Zürich Altstetten. Bild: Keystone
Spärliche Unterkunft: Blick auf das Asylzentrum Juch, betrieben von AOZ, in Zürich Altstetten. Bild: Keystone

Manchmal kommt es anders, als man denkt. Das passiert auch erfolgreichen Geschäftsmännern. So sagte Eric Jaun, ehemaliger Direktor der Firma ORS, vor 15 Jahren: «Für uns ist es kein primäres Ziel, in die Flüchtlingsbetreuung einzusteigen.» Damals setzte sein Unternehmen im Jahr 10 Millionen Franken um – und Jaun bezeichnete es gegenüber der «Handelszeitung» als «kleinen Fisch». Heute hat sich die Welt des ORS verändert. Die Firma aus Zürich hat sich zum Asylgiganten entwickelt. Sie führt Unterkünfte für den Bund, für Kantone und Gemeinden. In Österreich ist sie praktisch alleinige Markt-Playerin und führt auch in Deutschland ­bereits zwei Asylzentren.

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