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Viele Freunde, mehr Feinde

«Frösche küssen – Kröten schlucken»: Der Boulevard-Journalist Peter Rothenbühler rechnet in seiner neuen Autobiografie ab.

«Rottenweiler nennt man mich»: Peter Rothenbühler (an der Verleihung des Schweizer Filmpreises 2013, am 23. März 2013 in Genf). Foto: Karl-Heinz Hug
«Rottenweiler nennt man mich»: Peter Rothenbühler (an der Verleihung des Schweizer Filmpreises 2013, am 23. März 2013 in Genf). Foto: Karl-Heinz Hug

Lausannes früherer Stadtpräsident Daniel Brélaz spürte Peter Rothenbühler noch in den letzten Sekunden seiner Amtszeit im Nacken. Monsieur Rothenbühlers ständige Belehrungen seien das Allerletzte, tobte er in seiner Abschiedsrede diesen Sommer. Als Chef des Boulevardblatts «Le Matin» und Kolumnist von «Le Matin Dimanche» wagte sich Rothenbühler wiederholt in Brélaz’ Intimsphäre vor. Er liess den 160 Kilo schweren «grünen Riesen» zu seinen Essgewohnheiten interviewen und titelte auf der Frontseite: «Herr Brélaz, warum sind Sie so schwer?»

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