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Von Graffenried, der Fünfte

Der Grüne Alec von Graffenried lässt sich nicht gern in Schubladen stecken. Nun möchte er Stadtpräsident von Bern werden – wie einige seiner Vorfahren.

«Ich verstehe mich nicht als Politiker»: Stapi-Kandidat Alec von Graffenried (Grüne) in der Berner Villa Stucki. Foto: Adrian Moser
«Ich verstehe mich nicht als Politiker»: Stapi-Kandidat Alec von Graffenried (Grüne) in der Berner Villa Stucki. Foto: Adrian Moser

Alec von Graffenried hat einen wunden Fuss. Seit sich seine Sachbearbeiterin verletzt hat, muss er seine Dokumente selbst ausdrucken. Heute streikte das Gerät. Da trat von Graffenried gegen den Türrahmen. Mit voller Kraft.

Jetzt sitzt er da, in der herrschaftlichen Villa Stucki in Bern, erbaut Ende des 19. Jahrhunderts von der Patrizierfamilie von May. Alec von Graffenried, auch er ein Angehöriger des historischen Berner Stadtadels, hat die Beine übereinandergeschlagen und mustert seinen linken Fuss. Zehrt der seit Monaten dauernde Wahlkampf an seinen Kräften? «An Tagen wie heute schon», sagt von Graffenried.

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