Von «Staatsstreich» bis zu «misslungenem Start»

Die Departementsverteilung kommt bei der Schweizer Presse nicht gut an – mit einer Ausnahme.

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Im Bundesrat kommt es zu einer Departementsrochade: Mit Viola Amherd erhält die Schweiz zum ersten Mal eine Verteidigungsministerin, Karin Keller-Sutter wird Justizministerin. Simonetta Sommaruga geht ins Uvek und Guy Parmelin wird Wirtschaftsminister.

Der Bundesrat fand keine einvernehmliche Lösung für die Verteilung der Departemente. Er entschied per Abstimmung, wie Bundesratssprecher André Simonazzi am Montag vor den Bundeshausmedien sagte. Auf die Frage, ob das nicht ein schlechter Start für das neue Gremium sei, sagte Simonazzi, es sei nicht das erste Mal, dass eine Abstimmung nötig gewesen sei.

Das Problem war offenbar vor allem, dass niemand das Verteidigungsdepartement (VBS) übernehmen wollte. Dieses geht nun an die neu gewählte CVP-Bundesrätin Viola Amherd. 23 Jahre lang war das Departement in den Händen der SVP.

Was die Schweizer Medien zur Rochade schreiben, lesen Sie bitte in der Bildstrecke. (chk)

Erstellt: 11.12.2018, 04:40 Uhr

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