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Freisinnige unter sich

Morgen debattiert der Ständerat die MEI-Umsetzung. Philipp Müllers verschärfte Inländervorrang hat gute Chancen. Aber nur einen Tag lang.

Kommissionssprecher Kurt Fluri (FDP) und Vater des Inländervorrangs light im Nationalratssaal in Bern.
Kommissionssprecher Kurt Fluri (FDP) und Vater des Inländervorrangs light im Nationalratssaal in Bern.
Anthony Anex, Keystone
Philipp Müllers verschärfter Inländervorrang wird diskutiert: Der FDPler will eine Melde- und Interviewpflicht einführen.
Philipp Müllers verschärfter Inländervorrang wird diskutiert: Der FDPler will eine Melde- und Interviewpflicht einführen.
Keystone
Petra Gössi wehrte sich gegen den Vorwurf, die FDP sei aus Furcht vor der EU gegen Kontigente: die Partei-Präsidentin am Nationalfeiertag in Biasca. (1. August 2016)
Petra Gössi wehrte sich gegen den Vorwurf, die FDP sei aus Furcht vor der EU gegen Kontigente: die Partei-Präsidentin am Nationalfeiertag in Biasca. (1. August 2016)
Ti-Press/Francesca Agosta, Keystone
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Man muss sich die verschlossenen Türen der Macht nicht mehr nur rhetorisch vorstellen, ein Besuch im Bundeshaus zu Bern reicht in diesen Tagen völlig. Seit Montag ist das ständerätliche Vorzimmer Sperrzone für Journalisten und Lobbyisten, und all jene, die gnädigerweise (und nur auf Einladung) dennoch zu den erlauchten Herren und Damen Ständeräte vorgelassen werden, erfasst die gleiche Grabesruhe, die nun im Zimmer herrscht. Ganz vorsichtig wird der goldene (!) Handgriff der Flügeltür niedergedrückt. Man will ja niemanden stören.

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