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Waffen gelangten über das Tessin in den Iran

Ein Schweizer kommt vor Gericht, weil er Teil eines Waffenhändlerrings sein soll, der illegal Material für Scharfschützen und Kampftaucher nach Teheran lieferte. Einige Zielfernrohre gelangten zu den Taliban.

Wurde auf ihn mit deutschen Zielfernrohren geschossen? Bundeswehrsoldat in Afghanistan. (Archivbild) Bild: Maurizio Gambarini (DPA, AFP)
Wurde auf ihn mit deutschen Zielfernrohren geschossen? Bundeswehrsoldat in Afghanistan. (Archivbild) Bild: Maurizio Gambarini (DPA, AFP)

«Weisst du, wo sie zwei der Zielfernrohre für Scharfschützen gefunden haben?», fragte der Waffenhändler aus der Lombardei am Telefon. Sein Geschäftspartner am anderen Ende der Leitung hatte keinen Schimmer. «In Afghanistan», beantwortete der Mann aus Monza deshalb seine eigene Frage. «Sie feuerten damit auf deutsche Soldaten. Und die Seriennummer wurden verfolgt. (. . .) Nun ermittelt die Polizei, weil die Zielfernrohre in den Händen der Taliban waren. (. . .) Ich wundere mich, was sie in Afghanistan taten.»

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