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Waffenbesitz begünstigt den Selbstmord

Eine neue Studie zeigt den Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Waffen und deren Gebrauch zum Selbstmord.

In der Zentralschweiz sowie in den Kantonen Aargau, Bern und Baselland bringen sich überdurchschnittlich viele Menschen mit Schusswaffen um. In diesen Kantonen besitzen auch überdurchschnittlich viele Privatpersonen Pistolen und Gewehre. Für Studienleiter Vladeta Ajdacic ist der Zusammenhang klar: Wo Schusswaffen besonders verbreitet sind, werden diese häufiger für Suizide verwendet. Der Suizidforscher an der Psychiatrischen Uni-Klinik Zürich hat zum ersten Mal in der Schweiz die Häufigkeit von Schusswaffenbesitz und Schusswaffensuiziden untersucht. So ist in Uri, Ob- und Nidwalden der Anteil der Haushalte mit Schusswaffe mit 57 Prozent am grössten. Entsprechend bringen sich in diesen Kantonen auch am meisten Menschen mit einer Schusswaffe um, nämlich 32,7 Prozent. Auf der anderen Seite der Skala stehen Kantone mit einer Schusswaffenverbreitung unter 25 Prozent wie Basel-Stadt und Genf. Dort liegt der Anteil Selbstmorde mit Schusswaffen unter 20 Prozent.

100 Suizide pro Jahr weniger

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