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Walliser Hanfbauer trinkt wieder

Der im Gefängnis von Sitten sitzende Bernard Rappaz hat seinem am Freitag begonnenen Trinkstreik am Montag wieder beeendet.

Durfte wieder mit seiner Tochter telefonieren: Bernard Rappaz.
Durfte wieder mit seiner Tochter telefonieren: Bernard Rappaz.

Der Abbruch erfolgte, nachdem er die Erlaubnis zu einem Telefonat mit seiner Tochter erhielt. Dies sagte Boris Ryser, ein Vertrauter von Rappaz, am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Rappaz setze aber seinen Hungerstreik fort, den er bei seiner Rückkehr ins Gefängnis am 21. Mai begonnen habe. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, sagte Ryser weiter. Rappaz habe keinen Kontakt mit anderen Gefangenen und absolviere seine täglichen Spaziergänge allein.

Rappaz wurde zu einer Gefängnisstrafe von 5 Jahren und 8 Monaten verurteilt, weil er im grossen Stil Hanf anbaute und mit dessen Verkauf einen Gewinn von 2 Millionen Franken erzielte. Er zog den Fall bis ans Bundesgericht, das auf die Beschwerde jedoch nicht eintrat. Im Februar dieses Jahres hatte er eine Revision des Prozesses verlangt, welche inzwischen abgelehnt wurde.

SDA/mt

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