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Walliser Tanz um die Wasserzinsen

Das Wallis misst beim Finanzausgleich mit zweierlei Mass: Innerkantonal sollen Wasserzinse als Einnahmen zählen – gesamtschweizerisch aber nicht.

Grande Dixence bei Sitten: Im Wallis kassieren 94 der 143 Gemeinden Geld für Wasserkonzessionen.
Grande Dixence bei Sitten: Im Wallis kassieren 94 der 143 Gemeinden Geld für Wasserkonzessionen.
Keystone

Finanzpolitisch schiesse die Regierung «ein Eigentor», wirft der Präsident der Oberwalliser 840-Seelen-Gemeinde Bitsch, Anton Karlen, dem Staatsrat vor. Dieser möchte nämlich das Geld, das die Kraftwerke den Gemeinden für die Konzession zur Wassernutzung zahlen, künftig bei der Berechnung des innerkantonalen Finanzausgleichs vollständig berücksichtigen. Als der Bund seinerseits vor einigen Jahren den Ausgleich zwischen finanzstarken und -armen Kantonen neu gestaltete, bekämpfte das Wallis mit den anderen Wasserschloss-Kantonen jedoch die Anrechnung dieser Wasserzinsen als Einnahmen.

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